Altwiiler Räbbuure 1977 e.V. Weil am Rhein
Altwiiler Räbbuure 1977 e.V.  Weil am Rhein

Geschichte

Gegründet wurden die „Altwiiler Räbbuure“ 1977, d.h. die Clique kann mittlerweile auf ein 41-jähriges Bestehen zurückblicken.


Weil war einst ein kleines Rebdorf, deren Bewohner damals fast ausschließlich vom Rebbau lebten. Aus einem kleinen Rebdorf wurde mittlerweile eine größere Stadt, in der sich die Rebbauern immer rarer machen.


Um weiter an die früheren Zeiten zu erinnern, gründeten 1977 einige mit dem Rebbau verbundene Alt-Weiler die Räbbuure-Clique. Typisch für die Gestalt des Räbbuurs war eine Markgräfler Gesichtsrose, die sich heute in der urchigen Holzmaske der Räbbuure-Clique wiederfindet.


Momentan besteht die Räbbuure-Clique aus 15 Aktiv- und 60 Passivmitgliedern, die sich nicht nur in der Fasnachtszeit, sondern auch das ganze Jahr über bei zahlreichen Anlässen engagiert zeigen. Selbstverständlich ist die Clique jederzeit bereit, geeigneten Zuwachs aufzunehmen.


Seit Beginn des Narrenbaumsetzens sind die Altwiiler Räbbuure an diesem Spektakel ganz besonderer Art beteiligt. Gemeinsam mit der Rhy-Waggis-Clique wird Jahr für Jahr eine eigens dafür gefällte Tanne als Wahrzeichen der Wiler Fasnacht in den Narrenhimmel gehoben.

 

Seit nunmehr über 20 Jahren organisiert die Clique am Buurefasnachts-Samstag in der Jahnhalle in Alt-Weil den „Räbbuure-Ball“, der sich in der Weiler Fasnachtswelt als eine feste Größe etabliert hat und auch Auswärtigen die Möglichkeit bietet, die Buurefasnacht in Weil ausgiebig zu feiern.

 

Selbstverständlich nehmen die Altwiiler Räbbuure während jeder Fasnachtskampagne auch an zahlreichen auswärtigen Umzügen und Veranstaltungen teil und haben so schon manche Freundschaften außerhalb unserer Region geknüpft.

 

Seit Gründung der Altwiiler Räbbuure im Jahr 1977 wurde das Häs durch die Arbeitskleidung eines Winzers geprägt. Im Laufe der Jahre fand eine stetige Fortentwicklung statt. Die anfangs getragene Küferbluse wurde anlässlich des 22-jährigen Jubiläums durch einen grün-grauen Arbeitskittel ersetzt. Dazu trug der Räbbuur eine schwarze Kordhose, Arbeitsschuhe und ein rotes Halstuch, das mit dem Häuschen einer Weinbergschnecke zusammengehalten wurde.  Stets führte der Räbbuur auch ein Räbmesser, welches er um seinen Hals trug, bei sich.

Nach all den Jahren in Arbeitskleidung sehnte sich der Räbbuur nach einer feinen Ausgehkleidung, um sich auch an Sonntagen in feinem Zwirn präsentieren zu können. Um diesen innigen Wünschen Rechnung zu tragen, kreierten die Räbbuure ein sogenanntes Sonntags-Häs, welches anlässlich des 33-jährigen Jubiläums am 05.01.2010 präsentiert worden ist. Dieses besteht aus einem weinroten Kordmantel, einer Weste, einem grauen Hemd und einer schwarzen Hose. Hierzu trägt der Räbbuur ein kleines Räbmessser am Revers.  

                                                                                                                                                                                               

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© Altwiller Räbbure 1997 e.V. Weil am Rhein